Rubriek: Joodse Cultuur
Uitgever: Herder Verlag
Bladzijden: 264
ISBN: 3-451-21019-3
Jaar: 1988
Nr. catalogus: J-jcul-13

Die Erinnerung an die große geistige und religiose Erneuerungsbewegung des im 18. Jahrhundert entstandenen Chassidismus ist die Kraftquelle im Leben und Werk Elie Wiesels. Aus ihr schöpft er seine Menschenliebe, seinen „Glauben trotz allem", auch seinen Humor. Elie Wiesel erschließt die Welt des Chassidismus in einer beschwörenden, suggestiven, farbigen und immer direkten Erzählkunst. Er versenkt sich in Leben und Lehre der großen Meister, läßt ihre Geschichten neu entstehen. Nicht als Quellensammlung einer abgeschlossenen Zeit, sondern als Schlüsselgeschichten für menschliche Existenz heute.

Die „Neue Zürcher Zeitung" schrieb uber dieses zu einem Klassiker der Weisheitsliteratur gewordene Buch:

„Elie Wiesel bezeugt nicht nur die lebendige Fortdauer des Chassidismus, sondern auch die geschichts- mäßige Lebenskraft der chassidischen Literatur. Erregend überschneiden sich bei ihm die Erinnerungen mit den eigenen Fragen von der jüngsten Vergangenheit her und aus der Gegenwart heraus. Auch Mißtrauen und Unglauben werden laut und Verzweiflung. Das Judentum aber lebt. Und es kann und darf geschehen, daß sich der Erzähler auch als Beter entpuppt."

Umschlagbild: „De Sabbat der eenvoudigen" von Hendrik Werkman, Joods Historisch Museum, Amsterdam.